„Einszweidrei, im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit“

Nein, die obige Weisheit entspringt nicht meiner Feder, sondern der von Wilhelm Busch. Er schrieb die Worte vor 140 Jahren und sie beschreiben auch heute noch ziemlich genau, das, was ich täglich fühle…

Ja, es ist schon wieder ein Monat vorbeigesaust, ohne dass hier anständig gebloggt worden wäre – und das, obwohl (oder eher: gerade weil) es doch so viel zu erzählen gäbe: Von meinen Puppenkursen. Von Marktvorbereitungen. Von neuen Schnittmustern, die ich ausgetüftelt habe. Von kleinen Puppen, die ich genäht habe. Und von großen. Und, und, und… Wollte ich das alles erzählen, dann würde ich mich wohl wieder in der Zeit und ihrem Sauseschritt verheddern…

Daher: Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte und deswegen lasse ich jetzt einfach ein paar Bilder meine letzten Wochen beschreiben, viel Vergnügen beim Ansehen!

Wir haben – wieder einmal – umgeräumt und endlich hat mein kleinstes Kind auch sein eigenes Zimmer, naja, Zimmerchen:

Häkeln geht IMMER!

Nachmittags am Liebsten nur meditatives Häkeln, wie etwa ein Granny-Tuch nach dieser guten Anleitung.

Die Tücher gehen ziemlich schnell von der Hand und sind ganz entspannte Projekte: Vier Stück habe ich in den letzten Wochen gehäkelt.

Juhu, die neue Oberschale ist angekommen, ein Puppa-Frühlingsgruß.

Und dann habe ich rumgetüfftelt und rumprobiert und schließlich ist ein Schnitt für diese kleinen Schmuserchen entstanden:

 

Zwischendurch gab es mal Kaffee, Torte und stricken, bei Barcomis, mit dieser wunderbaren Bloggerin und ihrer wunderbaren Schwester, die mich geduldig immer weiter in die Geheimnisse des Strickens einweihen…

Und einen Geburtstag hatten wir zu feiern. Mein Sohn wünschte sich von mir ein schlafendes Träumerle, mit Spieluhr im Bauch:

Ich finde, es sieht ihm fast ein bisschen ähnlich…

 

Torte gab es auch…

Das Centerpiece hat schließlich der Jüngste ergattert:

Und dann ging es wieder ans Puppen nähen:

Einige der Puppen habe ich am letzten Sonntag auf dem Markt in Potsdam verkauft – das war sehr spannend! Überhaupt war der Markt sehr schön: ich habe viel gelernt, viiiiiiele Puppengespräche geführt und viele schöne Begegnungen gehabt (z.B. mit Johanna, deren Arbeiten einfach nur unglaublich schön sind!). Nur Fotos habe ich (wieder einmal) viel zu wenige gemacht… Das folgende Foto zeigt Nina, sie war mein heimlicher Liebling unter meinen Marktpuppen:

Ich freue mich schon auf den kommenden Markt in Berlin am 23. April – kommt vorbei, wenn Ihr in der Gegend seid! Bis dahin werde ich noch viele schöne Puppenkinder nähen…

dav