Zeitmanagement beim Puppennähen: 5 einfache Tipps!

Zeitmanagement beim Puppennähen: 5 einfache Tipps!

Oft höre/ lese ich „Ja, ich würde auch so gern mal eine Puppe nähen – aber mir fehlt einfach die Zeit dazu!“

Ich gestehe, dass ich dann immer ein wenig schmunzeln muss, denn aus Erfahrung weiß ich, dass es eigentlich immer eher darum geht, sich die Zeit für etwas zu NEHMEN, statt dass wir Zeit für etwas HABEN, richtig? Aber keine Sorge – es folgt jetzt keine Liste altkluger Belehrungen…

Im Gegenteil: Wenn ich etwas unbedingt vermeiden möchte, dann, dass sich meine Kundinnen mit einem Puppen-Projekt noch einen weiteren Mühlstein um den Hals hängen in einem meist sowieso schon (über-) vollen Alltag!
Und gleichzeitig bin ich der Meinung, dass wir uns eigentlich für ALLES Zeit reservieren bzw. freimachen können – wenn wir uns entsprechende Zeiträume dafür reservieren und, ganz wichtig!, unser Projekt gut vorbereiten. Und darum soll es im Folgenden gehen, also los:

1. Materialien im Voraus besorgen und zurecht legen: 

Angenommen, du reservierst dir dienstags und samstags je zwei Stunden Zeit für dein Puppen-Projekt. Dann lege ich dir ans Herz, dass du nicht erst am Dienstag anfängst, deine Materialien zusammenzusuchen, deine Nähmaschine zu reparieren und das Schnittmuster auszudrucken. Nein – all` das sollte vielmehr schon in den Tagen davor in kleinen Häppchen vorbereitet werden

Stelle sicher, dass du alle benötigten Materialien und Werkzeuge vor Beginn des Projekts bereit hast. Denn dadurch verhinderst du Zeitverlust und Unterbrechungen und das fade Gefühl, in deinen zwei reservierten Puppen-Stunden genau nichts geschafft zu haben.
Wenn du dir nicht alle Materialien einzeln zusammensuchen und kaufen/ bestellen möchtest, dann kannst du auf eine meiner DIY Boxen oder ein Material-Paket zurückgreifen - das spart Zeit und du hast alles auf einmal beisammen, was du für dein Puppen-Projekt brauchst.

Also: Lieber schon am Sonntag vor der ersten Session eine Kiste packen mit allen benötigen Materialien, ggf. die Nähmaschine checken, das Schnittmuster ausdrucken. Und halte deine Lieblings-Snacks und Getränke für deine reservierten Puppen-Stunden bereit, denn: Handarbeitszeiten sollen rundum Spaß machen – sie sind kreative Self Care!

2. Regelmäßige Arbeitszeiten festlegen = Puppen-Stunden reservieren

Statt regelmäßig zu denken: „Ich würde so gern weiter machen, habe aber nie Zeit!“ plane lieber feste Zeiten in deinem Kalender ein, die du verbindlich für dich reservierst und deinem Puppen-Projekt widmest. So schaffst du eine Routine, siehst regelmäßig Fortschritte und hast etwas zum drauf freuen!

3. Flexibel bleiben

Klingt vielleicht wie ein Widerspruch zum Punkt 2, ist es aber nicht, denn: Unser Alltag hat immer wieder Unerwartetes zu bieten. Sei bereit, deinen Plan anzupassen, wenn unerwartete Herausforderungen auftreten. Diese Flexibilität hilft dir, möglichen Frust und Stress zu reduzieren. 
Ich würde jedoch empfehlen, nicht zweimal nacheinander reservierte Puppenstunden zu streichen, bei Bedarf vielleicht das Zeitbudget einfach etwas kürzen und auf diesem Wege trotzdem einen kleinen Fortschritt erzielen. Dadurch bleibst du motiviert und verlierst nicht „den Anschluss“ an dein eigenes Projekt (was bei einigen Wochen Pause ja durchaus passieren kann).

4. To-Do-Listen nutzen

Erstelle eine To-Do-Liste mit den einzelnen Aufgaben, die du in der jeweils nächsten Puppen-Session erledigen möchtest. Meine Foto-Kurse verfügen alle über ein sehr detailliertes Inhaltsverzeichnis mit dessen Hilfe du z.B. jeweils ganz konkret deine kommenden Puppen-Stunden planen kannst. Aber bleibe hier unbedingt realistisch: Ich empfehle, dass du dir eher zu wenig als zu viel vornimmst – im Zweifel kannst du dann noch etwas mehr machen als geplant (und nicht umgekehrt).


5. Fortschritte dokumentieren & Belohnungen einplanen

Es kann sehr hilfreich sein,wenn du deine Fortschritte nach jeder Puppen-Session festhältst, entweder durch Fotos oder Notizen, je nachdem, was dir hier mehr liegt.
Dies motiviert und hilft dir, den Überblick über die Entwicklung deines Puppenkindes zu behalten. 

Außerdem kannst du dir kleine Belohnungen für den Abschluss von Teilprojekten (z.B.: der Kopf ist fertig = erstmal einen Cupcake essen!)  oder des gesamten Projekts ausdenken und in Aussicht stellen. Auch damit kannst du ggf. deine Motivation lebendig halten und dir helfen, fokussiert zu bleiben.

Ich biete in meinem Shop Download-Fotokurse (mit oder ohne Material-Paket) und DIY BOXEN (inkl. Fotokurs) an - hier findest du für jedes Level - Anfängerin bis Fortgeschrittene - und für jedes Zeitbudget das richtige Puppen-Projekt:
So kannst du beispielsweise bequem an einem Wochenende "Puppas LIEBLING" nähen oder mit einer DIY BOX ein ganzes Puppenkind fertigstellen, ein Puppenschatz hingegen erfordert etwas mehr Zeit (denn das Puppenkind wird größer und das ganze Projekt ist komplexer).
Ich hoffe, diese Tipps helfen dir dabei, dein erstes Puppen-Projekt erfolgreich und beglückend umzusetzen - viel Vergnügen dabei!

 

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